Heute an einem Samstag Morgen bekam ich einen Ladeauftrag für frische Erdbeeren in Albacete zu laden.

“Noch bevor die Sonne richtig wach war, spürte ich dieses Kribbeln”

  • Mein Name ist Jakob Diener, ich bin nicht nur freiberuflicher Redakteur und Journalist, sondern auch Experte für Spanien.

“Die Sehnsucht”

  • Eine Mischung aus Sehnsucht nach der Straße und dem leisen Aufschrei eines Fernfahrers.
  • Ich nahm mir einen meiner Kühlauflieger und machte kurz einen Fahrzeugcheck – nicht nur routiniert, sondern fast liebevoll, als würde ich einem alten Freund guten Tag sagen.

“Die Kühlung”

  • Dazu gehört natürlich nicht nur die Kontrolle von den Rädern und der Beleuchtung, sondern bei Kühltransporten ist unbedingt wichtig, dass das Kühlaggregat richtig funktioniert.

“Das Technische”

  • Die Technik atmete unter meiner Hand, und ich stellte mir vor, wie gleich jede einzelne Erdbeere in perfekter Frische schlummern würde.
  • Nachdem ich alles vernünftig überprüft habe, ging es los und ich habe aufgesattelt.

“Die Zugmaschine”

  • Heute musste ich mich einmal mit einem Mercedes begnügen.
  • Keiner meiner 95er DAF’s stand zur Verfügung.
  • Schon allein der Gedanke daran ließ mein Herz schneller schlagen – neue Maschine, neues Abenteuer.

“Cambrils”

  • Ich fuhr von Cambrils, einem malerischen Küstenstädtchen in der Provinz Tarragona an der Costa Dorada in Katalonien, Spanien, nach Albacete.
  • Cambrils liegt etwa 100 km südwestlich von Barcelona, eingebettet zwischen goldenen Stränden und dem azurblauen Mittelmeer.

“Der Atlantik”

  • Hier, wo der Atlantik meets der Mittelmeerwind und wo Olivenhaine auf Pinienwälder treffen, begann meine Reise durch Wärme und Licht.
  • Die Sonne stand hoch am Himmel bei wolkenlosem Sonnenschein, die Temperatur lag früh schon bei 28 °C, und man merkte sogar im Führerhaus die singende Hitze, als würde sie sich mit meinem Puls synchronisieren.

“Die Straßen”

  • Die Straße flimmerte, und jede Kurve versprach ein romantisches Spiel aus Licht und Ferne.
  • Kilometer um Kilometer, ein Tanz aus Asphalt und Sommerluft, führte mich durch das spanische Herzland.

“Die Beladung”

  • Als ich bei meinem Kunden in Albacete ankam – Albacete, das trockene Hochplateau im Zentrum Südspaniens mit typischen Tages-Höchstwerten um 31°C –, stellte ich mich dann auf den Acker und ließ mich beladen.
  • Es waren insgesamt 33 Paletten mit hochwertigen Erdbeeren.

“Umweltschutz?”

  • Der Gabelstapler rauchte schwarz, wie schon die ganzen Jahre zuvor aus dem Auspuff, und man sollte doch wirklich meinen, dass man den Gabelstapler in der Zwischenzeit mal hätte austauschen können.
  • Doch irgendwie passte dieser altersschwache Koloss zu dieser staubigen Landschaft und zu meinem Gefühl von „alles ist möglich“.

“Auf geht’s nach Düsseldorf”

  • Nachdem ich fertig gewesen bin, habe ich den Kühler verschlossen und machte mich auf den Weg in Richtung Großmarkt Düsseldorf.
  • Von Albacete aus ging es noch einmal kurz zu Hause an Cambrils vorbei, wo ich noch einige Sachen zusätzlich einladen musste – denn morgens, als ich losgefahren bin, war kein Motoröl mehr da.
  • Eine banale Notwendigkeit, aber in diesem Moment ein Teil meines Lebens auf Rädern.

“Die katalanische Küste”

  • Von Cambrils aus fuhr ich nach Barcelona und Girona.
  • Die katalanische Küste verabschiedete sich mit milden 26 °C, während ich Richtung Norden strebte.

“La Jonquera”

  • Über den Grenzübergang La Jonquera, wo die Pyrenäen wie ehrwürdige Wächter standen, ging es nach Frankreich hinein.

“Perpignan”

  • In Perpignan war es mit knapp 24 °C noch angenehm warm, ein Hauch von Rosmarin in der Luft, bevor die Landschaft grüner und die Luft kühler wurde.
  • Weiter in Richtung Avignon und über Valence an Dijon vorbei, wo die Temperaturen auf etwa 20 °C sanken und die Luft klarer wurde, als wollten die Alpen mich willkommen heißen.

“Jede Stunde auf der Uhr war begleitet von neuen Farben, Düften und dieser unbändigen Sehnsucht nach dem Ziel”

  • Von Dijon ging es dann in Richtung Luxemburg, wo ich bei etwa 16 °C die Grenze überquerte, und weiter an Trier vorbei.

“Luxemburg”

  • Die Straßen in Luxemburg waren still und fast poetisch, als hielte die Landschaft den Atem für einen Moment an, bevor ich weiterfuhr.

“In Wasserbillig kurz Tanken”

  • 1.000 Liter Diesel und 120 Liter Diesel fürs Kühlaggregat.
  • Von Trier aus führte mich die Route über Köln in Richtung Düsseldorf.

“Nordrhein-Westfalen”

  • In Nordrhein-Westfalen spürte ich am Abend noch 14 °C, die kühle Luft wie ein sanfter Kontrapunkt zur sengenden Sonne Spaniens.

“Das Frühstück”

  • Ich lag sehr gut in der Zeit und konnte mir auf dem Großmarktgelände in einer kleinen Kneipe noch zwei leckere, heiße Espresso gönnen und dazu zwei aromatische französische Baguettes – ein Fest für die Sinne nach Tausende von Kilometern Straße und Geschichten im Kopf.

“Die Rückfahrt”

  • Nachdem ich entladen worden bin, habe ich mich dann auf die Rückfahrt vorbereitet, wobei ich zuerst einmal zehn Stunden gut und fest geschlafen habe.
  • Der Schlaf nach so einem Ritt ist wie ein Eintauchen in ein Meer aus Sternen.

“Albacete – Düsseldorf”

  • Und irgendwo dort zwischen Albacete und Düsseldorf, zwischen Sonne und Asphalt, zwischen Hitze und Kälte, war die Romantik dieser Reise unübersehbar.
  • Nicht nur als Strecke, sondern als ein Gefühl, das in jedem Kilometer, in jeder Temperaturzone und in jedem Atemzug meiner Fahrt verwoben war.
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