Zwischen Fernfahrerleben und großen Träumen!
- Heute geht es einmal ganz einfach nur um das Erlernen von Vokabeln, die wirklich jeder einmal braucht – egal ob man nur Urlauber ist oder mit dem Gedanken spielt, nach Spanien auszuwandern.
Für mich ist dieses Thema untrennbar mit meinen Anfangsjahren im internationalen Fernverkehr verbunden.
- Mein Name ist Jakob Diener, ich bin nicht nur freiberuflicher Redakteur, Journalist, sondern auch Berufskraftfahrer und Kraftverkehrsmeister und habe jahrzehntelang in Spanien gelebt und gearbeitet!
Damals war Spanien für mich nicht nur ein Land auf der Landkarte, sondern ein Ziel voller Neugier, Respekt und Abenteuer.
- Ich erinnere mich noch genau an diese Zeit, als ich zum ersten Mal die Grenze überquerte und plötzlich merkte:
- Hier beginnt eine andere Welt, eine andere Sprache, ein anderes Lebensgefühl.
“Die kleine Bar hinter der Grenze – mein Kulturschock mit Herz”
- Mein allererster Kontakt mit Spanien war in einer kleinen Bar in La Jonquera, direkt hinter der Grenze von Frankreich.
- Gemeinsam mit erfahrenen Fahrerinnen und Fahrern betrat ich dieses Lokal – Menschen, die Spanien schon seit Jahren kannten wie ihre Westentasche.
Was mir sofort auffiel, waren die unzähligen kleinen Holzsplitter auf dem Boden, nicht nur vor der Theke, sondern fast im ganzen Raum verteilt.
- Zuerst dachte ich an Schmutz, doch man erklärte mir den wahren Grund:
- Hier oben in den Pyrenäen regnet es häufig und wenn es regnet, dann richtig.
- Der feine Staub von draußen verbindet sich mit Wasser und wird zur zähen Masse an den Schuhen.
Die Holzsplitter sorgen dafür, dass man den Schutz einfacher wegfegen kann – eine simple, aber geniale Lösung.
- Jede Hausfrau weiß schließlich, wie mühsam festgetretener Schmutz sein kann.
- Für mich war das der erste Moment, in dem ich begriff:
- Spanien denkt praktisch, bodenständig und lebensnah.
“Spanisch lernen zwischen Kaffee, Lkw und ehrlichen Gesprächen”
- Als dann die Entscheidung reifte, probeweise eine kleine Wohnung in Spanien zu mieten, merkte ich schnell:
“Gute Ratschläge sind Gold wert.”
- In meinen Pausen setzte ich mich nicht nur zu deutschen Kolleginnen und Kollegen, sondern ganz bewusst auch zu den spanischen Fahrerinnen und Fahrern.
- Günstiger, ehrlicher und intensiver kann man keine Sprache lernen.
Was mich Spanien vor allem gelehrt hat, war eine einfache Wahrheit:
- Mit Englisch kommt man dort kaum weiter.
- Die Spanierinnen und Spanier sind traditionsbewusst, stolz auf ihre Sprache und besitzen eine unglaubliche Ehre.
Genau das hat mich motiviert, von Anfang an mit Händen und Füßen Spanisch zu sprechen, Fehler zu machen, zu lachen und jeden Tag dazuzulernen.
- Deshalb habe ich euch auch ein Video herausgesucht, in dem eine junge Frau erklärt, wie man Vokabeln am besten auswendig lernt.
Achtet nicht auf ihr Aussehen, sondern ganz bewusst auf die Aussprache – denn die ist in Spanien entscheidend.
- Wer richtig spricht, wird respektiert und verstanden.
“Wenn Sprache Türen öffnet – auch bei Behörden und Plänen fürs Leben”
- Mit der Zeit konnte ich mich nicht nur im Alltag verständigen, sondern auch mit den Behörden.
- Das war ein riesiger Schritt, denn nach einigen Jahren fasste ich den festen Entschluss, wirklich nach Spanien auszuwandern.
Trotzdem behielt ich meine Wohnung in Deutschland, weil der internationale Fernverkehr klare Ruhezeiten und Pausen vorschreibt.
- Als Berufskraftfahrer im internationalen Verkehr gelten die EU-weiten Lenk- und Ruhezeiten:
- Nach spätestens viereinhalb Stunden Fahrt muss eine Pause von mindestens 45 Minuten eingelegt werden, die man auch in zwei Abschnitte teilen darf – zuerst 15 Minuten, später 30 Minuten.
- Pro Tag darf man in der Regel maximal neun Stunden fahren, zweimal pro Woche auch zehn Stunden.
- Nach sechs Fahrtagen ist eine wöchentliche Ruhezeit vorgeschrieben, die normalerweise mindestens 45 Stunden beträgt.
- In bestimmten Fällen darf sie auf 24 Stunden verkürzt werden, muss aber später ausgeglichen werden.
Diese Regeln sind kein Schikaneinstrument, sondern lebenswichtig – für die Sicherheit aller und für die eigene Gesundheit.
- Genau durch diese Pausen hatte ich überhaupt erst die Zeit, mich mit Menschen zu unterhalten, Spanisch zu lernen und meine Zukunft zu planen.
“Mein neues Zuhause am Mittelmeer – ein Kreis schließt sich”
- Nach all den Jahren steht mein Entschluss fest:
- Ab 2027 werde ich wieder in Cambrils wohnen, ungefähr zwischen 60 und 80 Kilometern in Richtung Valencia – je nachdem, wo man in Barcelona auf die Strecke fährt.
- Ich hoffe, ich konnte euch heute nicht nur ein Stück Spanien näherbringen, sondern auch zeigen, wie wichtig Sprache, Offenheit und echte Begegnungen sind.
- Vielleicht heißt es für den einen oder anderen ja irgendwann auch einmal „hasta luego“ – und unsere Wege kreuzen sich dort unten in der Sonne.
Wer Fragen hat, darf sich jederzeit über das Kontaktformular melden.
Natürlich bin ich auch per Handy und WhatsApp erreichbar – die Nummer steht wie immer im Impressum.
- Spanien beginnt nicht erst beim Auswandern.
- Es beginnt mit dem ersten Wort, das man mutig auf Spanisch ausspricht.








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Wenn Du von Spanien sprichst oder schreibst, dann merkt man, wie groß das Heimweh ist.
Und das Du jeden Tag merkst, das es nicht voran ging, so wie Du es geplant hattest.