Wo ich fliegen darf und wo ich nicht fliegen darf!

“Die wachsende Bedeutung der Drohnenregeln”

  • Wenn man sich heute mit einer Drohne auf den Weg macht, merkt man schnell, wie streng und zugleich wichtig die geltenden Vorschriften geworden sind.

Für mich ist dieses Thema in den letzten Wochen besonders präsent geworden, weil ich mich intensiver damit beschäftigt habe, welche Regeln eigentlich wirklich gelten, sobald man seine Drohne auspackt und in den Himmel steigen lässt.

  • Mein Name ist Jakob Diener, ich bin freiberuflicher Redakteur, Journalist und habe jahrzehntelang in Spanien gelebt und gearbeitet.

Es spielt keine Rolle, ob man nur ein kleines Modell besitzt oder eine professionelle Kamera-Drohne fliegen möchte, denn rechtlich betrachtet sind diese Fluggeräte Teil der Luftfahrt.

  • Genau das macht die gesetzlichen Vorgaben so entscheidend.
  • Ich wollte Antworten finden, die jeder versteht, bevor man in Deutschland, in Europa oder ganz besonders in Spanien seine Drohne startet und darum habe ich mir dieses Video auf Youtube angeschaut.
  • Denn oftmals denkt man, man könnte einfach losfliegen, doch die Realität sieht vollkommen anders aus.
  • Gesetzgebung, Luftfahrtbehörden, Sicherheitszonen, Flugverbote – all das gehört dazu, wenn man sich mit seiner Drohne sicher bewegen möchte, ohne sich selbst oder andere in Schwierigkeiten zu bringen.

“Der europäische Rahmen – einheitliche Regeln, klare Grenzen”

  • Während meiner Recherche wurde mir klar, dass die Europäische Union die Grundlage für fast alle Drohnenvorschriften gelegt hat.

Die EU-Verordnung 2019/947 bildet dabei den Kern.

  • Sie regelt, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, egal ob ich in Deutschland, Italien, Frankreich oder eben Spanien fliege.
  • Der entscheidende Punkt ist, dass jede Drohne, die eine Kamera besitzt oder über 250 Gramm wiegt, der Registrierungspflicht unterliegt und dass jedes einzelne EU-Land zusätzlich eigene geografische Zonen festlegt.
  • Diese sogenannten UAS-Zonen bestimmen, ob ich überhaupt starten darf, ob ich eine Genehmigung benötige oder ob der Flug vollständig verboten ist.

Das bedeutet für mich als Pilot, dass die Verantwortung immer bei mir liegt.

  • Ich muss vor jedem Start prüfen, in welcher Zone ich mich befinde, wie die örtlichen Regeln lauten und ob der Flug an meinem Standort überhaupt rechtlich zulässig ist.
  • Es reicht also längst nicht mehr aus, einfach eine Drohne zu besitzen – ich muss auch die Gesetzeslage beherrschen, wenn ich sicher fliegen will.

“Spanien – ein Land mit eigenen Drohnengesetzen”

  • Bei meinen Nachforschungen über Spanien wurde sehr schnell deutlich, dass dieses Land nicht nur außergewöhnlich schöne Landschaften besitzt, sondern auch besonders klare und konsequente Drohnenvorschriften.
  • Die spanische Luftfahrtbehörde AESA legt fest, wie hoch ich fliegen darf, welche Sicherheitsabstände ich einhalten muss und welche Gebiete grundsätzlich gesperrt sind.
  • Spanien erlaubt Drohnenflüge nur bis zu einer maximalen Höhe von 120 Metern und ausschließlich innerhalb der Sichtlinie.

Ich muss meine Drohne also jederzeit mit bloßem Auge sehen können.

  • Außerdem gelten strikte Regeln rund um Menschenansammlungen, Strände, Städte, Häfen, historische Sehenswürdigkeiten und militärische Zonen.
  • Wenn man aus Deutschland kommt, denkt man manchmal, ein kurzer Urlaubsflug mit der Drohne sei harmlos.
  • Aber gerade in Spanien ist das ein fataler Irrtum.

Dieses Land unterscheidet sehr konsequent zwischen offenen Fluggebieten im ländlichen Raum und streng verbotenen Bereichen in urbanen Zonen.

  • Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert nicht nur seine Drohne, sondern ein massives Bußgeld.

“Wo ich in Spanien fliegen darf – und wo auf keinen Fall”

  • Als ich mich tiefer in das Thema eingearbeitet habe, wurde mir bewusst, wie groß die Diskrepanz zwischen erlaubten und verbotenen Fluggebieten in Spanien tatsächlich ist.
  • Erlaubt sind nur klar definierte offene Gebiete, weit entfernt von Städten, Stränden oder Menschenmengen.
  • Wenn ich in ländlichen Regionen unterwegs bin oder mich fernab touristisch stark besuchter Orte befinde, kann ich meine Drohne meist problemlos starten, solange ich Sichtkontakt habe und nicht höher als 120 Meter fliege.

Ganz anders sieht es jedoch in Städten wie Barcelona, Valencia oder Málaga aus.

  • Dort ist der Drohnenflug grundsätzlich verboten, und das gilt auch für Strände, Promenaden, Hafengebiete, historische Plätze und nahezu alle touristischen Hotspots.

Besonders heikel sind Flughafennähe, Nationalparks, Militärzonen sowie geschützte Naturreservate.

  • Spanien verfügt über eine detaillierte Karte der ENAIRE-Luftraumverwaltung, die jede einzelne Zone exakt ausweist.
  • Ich habe schnell gemerkt, dass man ohne diese Karte eigentlich keinen einzigen sicheren Flug in Spanien planen kann.
  • Jede rote Zone bedeutet Flugverbot, jede gelbe Zone bedeutet Einschränkungen, und nur grüne Gebiete sind wirklich unproblematisch.

“Die Bußgelder – warum Unwissen in Spanien richtig teuer wird”

  • Je tiefer ich recherchiert habe, desto drastischer wurden die Zahlen, die mir begegnet sind. Spanien verhängt Bußgelder, die für viele Touristen unfassbar hoch wirken.
  • Ein kleiner Verstoß wie das Fliegen ohne Registrierung oder ohne Sichtkontakt kann bereits mit rund sechzig Euro beginnen.

Aber das ist nur der Anfang.

  • Wer in einer verbotenen Zone fliegt, also etwa in der Nähe eines Flughafens, über einer Menschenmenge oder in einer Stadt, riskiert Geldbußen zwischen fünfundvierzigtausend und neunzigtausend Euro.

Und damit noch nicht genug:

  • In besonders schweren Fällen, zum Beispiel wenn eine Gefährdung des Luftverkehrs oder der öffentlichen Sicherheit festgestellt wird, kann Spanien Strafen von bis zu zweihundert fünfundzwanzigtausend Euro verhängen.

Ich musste diese Zahlen mehrmals gegenprüfen, weil sie so heftig wirken.

  • Doch sie sind real.
  • Und sie treffen jedes Jahr zahlreiche Urlauber, die ihre Drohne nur kurz für ein Video am Strand starten wollten.
  • Die spanischen Behörden kennen kein Pardon, wenn es um den Schutz des öffentlichen Raums und die Sicherheit geht.

“Vorbereitung – ohne sie hebe ich nicht ab”

  • Nach all diesen Erkenntnissen war mir klar, dass Vorbereitung das A und O ist.
  • Bevor meine Drohne überhaupt eingeschaltet wird, überprüfe ich heute drei Dinge.
  • Ich kontrolliere, ob meine Drohne ordnungsgemäß registriert ist und ob die Registrierung überall in der EU gültig ist.
  • Ich vergewissere mich, dass meine Haftpflichtversicherung Schäden durch Drohnenflüge abdeckt, denn gerade im Ausland möchte ich auf keinen Fall unversichert sein.
  • Und ich öffne jedes einzelne Mal die ENAIRE-Karte Spaniens, um sicherzustellen, dass ich mich weder in einer roten noch in einer gelben Zone befinde.

Das klingt mühsam, aber wer schon einmal erlebt hat, wie teuer Unwissen werden kann, der investiert diese wenigen Minuten ohne Diskussion.

  • In Spanien ist es schlicht notwendig, wenn man seine Urlaubskasse nicht ruinieren möchte.

Mein Fazit:

  • Wissen schützt vor Strafen!
  • Am Ende meiner Recherche blieb nur eine klare Erkenntnis zurück:
  • Drohnenfliegen ist ein wundervolles Hobby, aber eines, das enorme Verantwortung mit sich bringt.
  • Wer glaubt, er könne einfach irgendwo fliegen, der irrt gewaltig.

Besonders in Spanien sind die Regeln streng, die Flugverbote zahlreich und die Bußgelder gnadenlos hoch.

  • Ich kann deshalb jedem Drohnenpiloten und jeder Drohnenpilotin nur ans Herz legen, sich vorher gründlich zu informieren.
  • Man schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine Drohne, seine Umgebung und seine Urlaubskasse.

Wer gut vorbereitet ist, kann die atemberaubenden Landschaften Spaniens sicher, legal und mit gutem Gefühl aus der Luft erleben – und genau darum geht es beim Fliegen einer Drohne.

Click to rate this post!
[Total: 1 Average: 5]
Tags:

One thought on “Meine Drohne”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

The maximum upload file size: 512 MB. You can upload: image, audio, video, document, spreadsheet, interactive, text, archive, code, other. Links to YouTube, Facebook, Twitter and other services inserted in the comment text will be automatically embedded. Drop file here

Mehr entdecken

Spanien mal anders erleben.

 Von La Jonquera über Alicante und Madrid bis Zaragoza: Mein persönlicher Erfahrungsbericht! Mein Name ist Jakob Diener, ich bin nicht nur Redakteur und Journalist, sondern habe auch viele Jahrzehnte lang

El Museo del Ferrocarril en Cataluña

Das Eisenbahnmuseum in Katalonien  – El Museo del Ferrocarril en Cataluña! “Meine Zufällige Entdeckung voller Herz und Erinnerung” Die Fahrt in Richtung Süden und der Moment, der alles veränderte! Mein

Spanien schlägt Deutschland

Warum Spanien für mich mehr Heimat ist als Deutschland Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich merkte, dass mein Herz nicht mehr im grauen Alltag Deutschlands schlug,