Das Eisenbahnmuseum in Katalonien  – El Museo del Ferrocarril en Cataluña!

“Meine Zufällige Entdeckung voller Herz und Erinnerung”

  • Die Fahrt in Richtung Süden und der Moment, der alles veränderte!
  • Mein Name ist Jakob Diener, ich bin freiberuflicher Redakteur und Journalist.
  • Zudem habe ich Jahrzehntelang in Spanien gelebt und gearbeitet.

Als ich damals von Barcelona aus in Richtung Süden unterwegs war, bewusst nicht über die Autobahn, sondern über die ruhige Landstraße, weil ich unglaublich viel Zeit hatte und die katalanische Landschaft auf mich wirken lassen wollte, entdeckte ich durch puren Zufall das Eisenbahnmuseum in Katalonien, das heute offiziell Museu del Ferrocarril de Catalunya heißt.

  • Es befindet sich in Vilanova i la Geltrú, ungefähr 40 Kilometer südlich von Barcelona gelegen, eingebettet zwischen mediterraner Natur, alter Eisenbahnromantik und der Nähe zum Strand, die vielen Besucherinnen und Besuchern ein zusätzliches Lächeln ins Gesicht zaubert.
  • Für jede Besucherin und jeden Besucher, die Spanien wirklich erleben möchte, führt an diesem besonderen Ort schlicht kein Weg vorbei.

“Der erste Eindruck beim Betreten der Hallen”

  • Als ich damals die Hallen betrat, traf mich sofort dieser besondere Geruch aus gepflegtem Metall, altem Öl und liebevoll restaurierter Geschichte.

Ich bemerkte zuerst die außerordentlich gut erhaltenen Fahrzeuge, die nicht einfach ausgestellt schienen, sondern regelrecht lebendig wirkten, als würden sie jeden Moment wieder auf die Schienen rollen wollen.

  • Doch es waren nicht nur die Fahrzeuge selbst.
  • Es waren auch die perfekt gepflegten Hallen, die gesamte Anlage, der saubere Außenbereich und die herzliche Atmosphäre, die diesen Ort zu mehr machen als nur ein Museum.
  • Es ist ein Ort gelebter Eisenbahngeschichte, wie man ihn nur selten findet.

“Warum mein Herz dort schneller schlug”

  • Als leidenschaftlicher Bahn- und Modellbahnfreund war ich sofort gefangen.

Ich erinnerte mich daran, wie ich als kleiner Junge in Düsseldorf auf dem Balkon stand.

  • Mein Opa wohnte unmittelbar am Bahndamm, und ich konnte stundenlang dem Treiben der Züge zuschauen.
  • Diese kindliche Faszination hat sich tief in mir verankert.

Wenn ich heute darüber nachdenke, bin ich mir hundertprozentig sicher, dass genau dieser Blick auf die vorbeifahrenden Züge schuld daran ist, dass ich den sogenannten Eisenbahnvirus bis heute in mir trage.

  • Im Museum machte ich Fotos, die ich meinem längst seit Jahrzehnten verstorbenen Vater zeigte, der sein Leben lang mit der Eisenbahn verbunden war.
  • Es fühlte sich an wie ein leiser Moment gemeinsamer Erinnerung.

“Mein Schicksalsschlag und die Rückkehr nach Deutschland”

  • Leider verlief mein Leben nicht immer so romantisch wie meine Erinnerungen an Spanien.

Im Jahr 2019 erlitt ich bei der BASF in Barcelona einen schweren Arbeitsunfall.

  • Da mir in Spanien nicht ausreichend medizinisch geholfen werden konnte, musste ich das Land schweren Herzens verlassen.
  • Da ich als Berufskraftfahrer und Kraftverkehrsmeister tätig war, wäre für meinen Fall die Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft, Post-Logistik und Telekommunikation (BG Verkehr) zuständig gewesen.
  • Diese erfasst die gesamte Gütertransportbranche, also auch meinen Bereich.

Nach meiner Rückkehr traf mich das Schicksal erneut, als ich Ende Februar 2020 zwei schwere Herzinfarkte erlitt – eine Folge der jahrzehntelangen Belastung im internationalen Fernverkehr.

  • Als Kraftverkehrsmeister, der im Bereich der Kühltransporte arbeitete, kannte ich Stress, Verantwortung und Nächte ohne Schlaf nur zu gut.
  • Seit nun über fünfeinhalb Jahren bin ich an das Pflegebett gefesselt, doch mein Herz schlägt weiter für Spanien, für die Küste, für die Sonne, für die Erinnerungen.

“Die Hoffnung auf 2026 und meine Rückkehr zu meinem geliebten Spanien”

  • Mit dem kommenden Jahr 2026 wächst meine Hoffnung, gesundheitlich wieder so weit hergestellt zu sein, dass ich Spanien erneut besuchen und vielleicht sogar wieder dort leben kann.
  • Ich bin zwar in Deutschland geboren, aber mein Herz bleibt für immer in Spanien verankert.
  • Die Wärme, die Menschen, das Licht und diese einzigartige Verbindung, die nur dieses Land geben kann, fehlen mir jeden Tag.

“Für Touristinnen und Touristen – ein Ort voller Geschichte und Meeresnähe”

  • Für Besucherinnen und Besucher, die Spanien aus einer anderen, authentischen Perspektive erleben möchten, ist dieses Eisenbahnmuseum ein echtes Geschenk.

“Der Weg vom Museum zum nächsten Strand ist nur ein kurzer Spaziergang.”

  • Das Meer ist so nah, dass man die salzige Brise spürt, wenn man die Hallen verlässt.

Es ist diese Mischung aus technischer Nostalgie und mediterraner Leichtigkeit, die den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

  • Sie können Geschichte atmen, Lokomotiven bestaunen und wenige Minuten später mit den Füßen im Sand stehen – wo sonst gibt es das?

“Ein Ort, der mich nie losgelassen hat”

  • Wenn ich heute an das Eisenbahnmuseum von Katalonien denke, dann kehrt innerlich sofort dieses warme Gefühl zurück, das mich damals durchströmte.
  • Zwischen glänzendem Holz und Stahl, mediterraner Sonne und dem Hauch der Vergangenheit fühlte ich mich angekommen.
  • Ein Ort, an dem Herz, Erinnerung und Leidenschaft miteinander verschmelzen.

Und vielleicht sitze ich dort schon bald wieder – in meinem geliebten Spanien.

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